Anfang 2024 haben Ruben und Robin THERALETIKA eröffnet. Wenige Wochen später begleitete das Team von alpha Uni Ruben durch einen Arbeitstag. Die Reportage zeigt unsere Praxis in einer Phase, in der vieles gleichzeitig passierte: Die ersten Patienten kamen zur Behandlung, Abläufe mussten sich einspielen und draußen wurde endlich der Praxisname angebracht.
Für uns ist der Film eine Erinnerung an diese ersten Monate. Und für alle, die THERALETIKA kennenlernen möchten, ist er ein Einblick in die Arbeit, für die wir unsere eigene Praxis gegründet haben.
Die Behandlung gibt dem Tag seinen Rhythmus
Zwischen Büro und Behandlungsraum wechselt Ruben im Film ständig die Rolle. Gerade geht es noch um einen stockenden Internetzugang, kurz darauf um die nächste Therapieeinheit. Im Gespräch erzählt er, wie viel Energie ihm die Arbeit mit Menschen gibt. Sobald die erste Behandlung beginnt, fühlt er sich wohl.
Die Kamera begleitet ihn bei einer Behandlung, in der Beschwerden an Rücken und Knie zusammenkommen. Gemeinsam mit dem Patienten arbeitet er an Übungen und passt sie an. Später fährt Ruben zu einem Hausbesuch. Dort spricht er auch darüber, wie herausfordernd die erste Begegnung mit einem schwer betroffenen Patienten für ihn war und wie sich mit der Zeit ein vertrauter Umgang entwickelt hat.
Diese Szenen zeigen eine persönliche Seite des Berufs. Man begegnet unterschiedlichen Lebenssituationen, lernt Menschen kennen und trägt Verantwortung für die gemeinsame Arbeit. Auch Humor und ein normales Gespräch haben dabei ihren Platz.
Vieles lernt man erst beim Gründen
Das Physiotherapiestudium hat Ruben auf die therapeutische Arbeit vorbereitet. Besonders wichtig waren für ihn die integrierten Praktika. Eine Praxis zu führen, war anschließend ein neues Lernfeld.
In der Reportage sprechen wir offen über die wirtschaftlichen Fragen der Anfangszeit. Laufende Kosten fallen bereits an, während behandelte Verordnungen erst später abgerechnet werden können. Ein gut gefüllter Terminkalender bedeutet deshalb noch nicht, dass das Geld schon auf dem Konto ist. Damals lebten Ruben und Robin privat von Rücklagen und hatten sich noch kein Gehalt ausgezahlt.
Der Film hält diesen frühen Stand fest. Er zeigt auch, wie sich die Auslastung nach und nach stabilisiert und die beiden am Ende auf ihre Umsatzplanung schauen. Die Erleichterung darüber, dass sich die Praxis besser entwickelt als geplant, ist ihnen anzumerken.
Unser Name steht endlich an der Fassade
Eine der schönsten Szenen braucht keine große Erklärung: Ruben kommt vom Hausbesuch zurück und sieht die neue Außenbeschriftung. Nach Monaten des Wartens steht dort endlich der Name der eigenen Praxis.
Für ihn und Robin verbindet sich damit etwas sehr Konkretes. Sie können ihre Vorstellungen von Physiotherapie in eigenen Räumen umsetzen. Dazu gehört auch, den Trainingsbereich selbst zu nutzen und sich mit Bewegung und dem eigenen Körper zu beschäftigen. Der Film zeigt diesen persönlichen Anspruch ebenso wie die Arbeit, die nötig war, um überhaupt an diesen Punkt zu kommen.
Die Reportage wurde am 24. April 2024 auf dem Kanal alpha Uni veröffentlicht. Sie richtet sich auch an Menschen, die sich für ein Physiotherapiestudium oder den Beruf interessieren. Wer wissen möchte, wie sich unser Start angefühlt hat, kann hier einen ganzen Arbeitstag mit Ruben mitgehen.
Die Reportage ansehen
Quelle: alpha Uni, Bayerischer Rundfunk / ARD alpha.

